CeBIT 2015: Smart Home-Plattform digitalSTROM zeigt wachsende Angebotsvielfalt und neue B2B-Potenziale

Submitted by Raya Dittmar on Sun, 03/15/2015 - 14:44

SCHLIEREN/HANNOVER, 15.03.2015. Vernetzte Küche, smartes Bad, intelligente Türsysteme, clevere Oberflächen und hochverlässliche Notfallhelfer: Die Smart Home-Plattform von digitalSTROM eröffnet laufend neue Möglichkeiten – für die Bewohner eines vernetzten Zuhauses als auch für Hersteller und Serviceanbieter im Bereich Smart Living. Auf der CeBIT zeigt digitalSTROM die wachsende Vielfalt mit der Integration neuer Geräte verschiedenster Hersteller. So entsteht ein regelrechtes Ökosystem Smart Home, das zunehmend leistungsfähiger wird – und auf B2B-Seite neue Geschäftsfelder für Produktinnovationen und Qualitätsoptimierung aufzeigt.

Immer mehr Geräte können in das Smart Home-System von digitalSTROM integriert werden. Das deutsch-schweizerische Unternehmen zeigt auf der CeBIT neue Showcases und Beispiele, wie Produkte unterschiedlichster Hersteller mit dem smarten Haus zusammen arbeiten. Die Komponenten werden so Teil des vernetzten Haushalts und bieten im Zusammenspiel nahezu unbegrenzte Anwendungsmöglichkeiten. Geräte wie Leuchten und Taster können nachträglich mit der chipbasierten digitalSTROM-Lüsterklemme aus-stattet und vernetzt werden, die Kommunikation läuft über die bestehenden Stromleitungen. Diese Elektronik kann in Form des seriellen digitalSTROM-Schnittstellenmoduls dS Tiny, das der Smart Home-Anbieter erstmals auf der CeBIT vorstellt, auch ab Werk von Geräteherstellern integriert werden. Für die zunehmende Anzahl moderner Breitbandgeräte bietet digitalSTROM eine Integration über IP auf Basis von offenen Schnittstellen. Alle Gerättypen werden so Teil des Ökosystems Smart Home. 

Im Kontext des smartes Zuhauses lassen sich die Fähigkeiten der einzelnen Geräte deutlich erweitern: Die Integration der erst kürzlich auf der CES vorgestellten Smartphone-Videotürklingel DoorBird in das digitalSTROM-System wird exklusiv am Messestand präsentiert. Über eine integrierte Kamera sieht der Kunde immer, was vor der Haustür passiert. Der Bewohner regelt den Zugang zum Haus per App. Sobald das Produkt Teil des digitalSTROM-Smart Homes ist, entstehen neue Anwendungsbereiche: die Haustür lässt sich z.B. über beliebige Taster öffnen, über das Zentralkommando „ich-verlasse-das-Haus“ kann die Alarmfunktion von DoorBird gleich mitaktiviert werden. Der Magic Mirror ist ein weiteres Beispiel für das intelligente Zusammenspiel im Smart Home. Das Produkt schafft eine Verschmelzung von Glasflächen mit Multimedia. Die Spiegelfläche erfüllt ihre klassische Funktion. Erst im aktivierten Zustand wird ein Monitor sichtbar, der einen TV-Sender, Webseiten oder andere Inhalte zeigt. 

In Verbindung mit digitalSTROM lässt sich der Magic Mirror in Wunschszenarien einbezie-hen, etwa für das morgendliche Badezimmerritual mit dem Lieblings-TV-Programm, der richtigen Raumtemperatur und angenehmer Lichtstimmung. Darüber hinaus können die Messebesucher auf der CeBIT neben der Integration der selbstlernenden Thermostate von Google Nest auch die Smart Water-Technologie von Dornbracht im Zusammenspiel mit digitalSTROM erleben. Gemeinsam mit Microsoft gibt digitalSTROM einen Ausblick auf das Smart Home der Zukunft. Die Unternehmen stellen ein Bedienkonzept vor, das praktisch jede Oberfläche im Haus in ein Bedienelement verwandelt und dazu die Video- und Infrarotsensoren der Microsoft Kinect nutzt. 

Vernetzung hat sogar das Potenzial, spezifische Geräteklassen digitaler Haushaltshelfer voranzutreiben. Erst in smarten Infrastrukturen entwickeln diese Geräte ihr volles Potenzial: So genügt ein Sprachbefehl, damit der WLAN-fähige Wasserkocher iKettle nicht nur eingeschaltet wird, sondern auch die korrekte Temperatur automatisch auswählt, z.B. für grünen Tee. Durch Anbindung an Algorithmen und Services aus der Cloud holt sich das System die benötigte Information, dass grüner Tee bei 65 Grad aufgebrüht wird. Ein einfaches Beispiel dafür, wie das Smart Home Wünsche erfüllt – ohne, dass der Kunde selbst den Weg dorthin kennen muss. Für ältere Bewohner oder Menschen mit Ein-schränkungen kommt das im Bereich Sicherheit bereits deutlicher zum Tragen. Lösungen für Ambient Assisted Living (AAL) können selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden erleichtern und lassen sich im Smart Home sehr einfach realisieren. digitalSTROM zeigt auf der CeBIT erstmals die Integration eines Notruftasters vom belgischen Hersteller One Smart Control. Bei Betätigung können Notrufe und bestimmte Gerätefunktionen ausgelöst werden. Auch eine direkte Sprachkommunikation ist möglich, da das System auf alle Komponenten im vernetzten Haushalt zugreift, z.B. auch Multiroom-Audiosysteme. 

Geräte wie der Notruftaster von One Smart Control sind bereits ab Werk mit dem neuen Modul dS Tiny ausgestattet. Das Modul wird erstmals auf der CeBIT vorgestellt. Während die Vernetzung von Haushaltsgeräten, die drahtlos über WLAN oder Bluetooth angesprochen werden, erst konfiguriert werden muss, kann ein mit dS Tiny ausgestattetes Gerät einfach in die Steckdose gesteckt werden. Es arbeitet dann sofort Plug & Play mit digitalSTROM zusammen. Eine aufwendige Konfiguration entfällt. Die Konsequenz: Verschiedenste Geräteklassen – bei denen eine Vernetzung bisher nur mit viel Aufwand möglich war – werden nun smart und auf unkompliziertem Weg Teil des Smart Home-Ökosystems. Die Barriere für die Vernetzung von Geräten sinkt deutlich, eine Reihe neuer smarter Haushaltsgeräte entsteht. Der Notfalltaster ist dabei nur ein Beispiel. Weiterer Vorteil für den Hersteller: Smarte Geräte können dank der Vernetzung Informationen über ihre Nutzung, Fehlermeldungen oder Servicebedarf liefern. Die Qualität eines Produkts lässt sich so gezielt verbessern, passende Optionen ergänzen – bis hin zu Ansatzpunkten für völlig neue Geschäftsideen. 

Martin Vesper, CEO der digitalSTROM AG: „Das Ökosystem Smart Home wächst, smarte Heimvernetzung ist Realität und bereits im Markt angekommen. Unsere Kunden können immer vielfältigere Anwendungen nutzen – in allen Bereichen eines Haushalts und für unterschiedlichste Anforderungen seiner Bewohner. Parallel entstehen für Gerätehersteller, Serviceanbieter und Entwickler vielversprechende Geschäftsfelder. Zukünftig werden nur vernetzte Produkte wirklich wettbewerbsfähig sein, denn die Hersteller profitieren vom Datenfeedback und können die Qualität ihrer Produkte gezielt verbessern, neue Chancen schneller identifizieren. Eines steht fest: Die Kunden werden immer stärker vernetzungsfähige Geräte für ihr Zuhause nachfragen. Die Interoperabilität verschiedenster Verbraucher gewährleistet digitalSTROM durch offene Schnittstellen sowie über das Modul dS Tiny für die Integration ab Werk. Geräte werden einfach eingesteckt und sind sofort ein Teil des digitalSTROM-Smart Homes. Wir sind bereit für den Massenmarkt.“ 

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.digitalstrom.com