digitalSTROM als Beispiel für Best Practice in «Digital Leadership»

Submitted by fritzi.reichert on Tue, 02/28/2017 - 13:56

SCHLIEREN, 28.02.2017. Die Digitalisierung verändert nicht nur Produkte und Dienstleistungen, sondern auch die Führung von Unternehmen fundamental. Im aktuellen Weissbuch «Digital Leadership» stellen das Swiss Leadership Forum und die ZHAW School of Management and Law das Prinzip der «Digital Leadership» anhand des mehrfach ausgezeichneten Smart Home-Unternehmens digitalSTROM vor.

„Die digitalSTROM AG aus Schlieren und ihr CEO Martin Vesper leben Digital Leadership in überzeugender Manier.“ Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren des gemeinsam vom Swiss Leadership Forum und der ZHAW School of Management and Law veröffentlichten Weissbuchs «Digital Leadership». Die zweite Ausgabe des Weissbuchs gibt einen detaillierten Einblick in das deutsch-schweizerische Unternehmen digitalSTROM und be-schreibt, wie es die digitale Welt nutzt, um Talente zu organisieren – mit dem Ziel, seinen Kunden einen größtmöglichen Mehrwert zu bieten.

Die Smart Home-Plattform von digitalSTROM steht für einen digitalen Lebensstil und ein ganzheitliches Vernetzungskonzept. Das Unternehmen hat sich vorgenommen, das Leben der Menschen komfortabler, sicherer, einfacher und energieeffizienter zu machen. «Bei digitalSTROM allerdings nur von technologischer Innovation zu sprechen, würde zu kurz greifen», erklärt Stephan Isenschmid, Geschäftsführer des Swiss Leadership Forums. „An digitalSTROM hat uns besonders die Kombination von neuartigen und innovativen Produkten mit einer neuen Form von Leadership beeindruckt.“ Konkret bedeutet dies: organisation follows talent. Deshalb gibt es bei digitalSTROM konsequenter Weise neben einem Organigramm auch ein „Talentogramm“, wie CEO Martin Vesper ein zentrales Leadership-Instrument bezeichnet. Das Unternehmen ordnet die Aufgaben der Mitarbeiter entsprechend ihren Fähigkeiten zu. Das bedeutet, dass ein konkreter Aufgabenbeschrieb (z. B. einer neuen Funktion) erst entsteht, wenn die entsprechende Person mit ihren Fähigkeiten und Motivationen bekannt ist. Für digitalSTROM zählen nämlich keine Kästchen sondern Talente.

Damit hat das deutsch-schweizerische Unternehmen aber nicht nur ein traditionelles Führungsinstrument angepasst, sondern auch eine neue Form der Unternehmenskultur geschaffen. „Echte Kooperationskultur bedeutet, die Organisation den Talenten anzupassen und den Mitarbeitenden mehr Mit- und Eigenverantwortung zu ermöglichen. Nur so können Unternehmen genügend schnell auf die Veränderungen der digitalen Transformation reagieren“, erklärt Prof. Dr. Adrian Müller, Leiter des Center for Innovation and Entrepreneurship an der ZHAW School of Management and Law. „Prinzipien der Digitalisierung wie flexible Vernetzung, validiertes Lernen, dezentrale Intelligenz oder ökosystemische Kooperation finden sich nicht nur in Kerntechnologien und Produkteportfolio wieder, sondern auch in Führungsprinzipien, Firmenstruktur und Unternehmenskultur. Mit einer stimmigen Identität kann das Unternehmen so viel Innovations- und Durchsetzungskraft im Markt entwickeln“, so Müller weiter.

Offenheit und gesteigerte Lernfähigkeit sind also die elementaren Grundvoraussetzungen für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Aus diesem Grund gibt es bei digitalSTROM auch keine explizit niedergeschriebenen Führungsgrundsätze, sondern eine Vorlebenskultur, wie CEO Martin Vesper es nennt. Im Rahmen der digitalen Transformation steht dabei stets der Mensch im Mittelpunkt – mit seiner Motivation, Organisation und Flexibilität. Er ist Treiber, Betroffener, Profiteur, Entwickler, Kunde, Mitarbeiter oder Führungskraft zugleich. Für Stephan Isenschmid, Geschäftsführer des Swiss Leadership Forums, ist das deutsch-schweizerische Unternehmen u. a. deshalb ein Best Practice-Beispiel im Bereich Digital Leadership: „digitalSTROM hat die Chancen der digitalen Transformation schon frühzeitig erkannt, weiss die Klaviatur von Digital Leadership bestens zu spielen und ist damit technologisch, marktgeografisch und unternehmerisch auf der überholspur.“ Martin Vesper, CEO der digitalSTROM AG, sieht in der Publikation aber auch eine Chance, um vor dem Hintergrund der zunehmenden Veränderungsgeschwindigkeit das Bewusstsein für die Bedeutung des Themas Digital Leadership zu schärfen: „Wir teilen unsere Erfahrungen in diesem Bereich gerne, denn wir glauben, dass alle da-von profitieren können, wenn möglichst viele Unternehmen die neuen Möglichkeiten der digitalen und vernetzten Welt nutzen. Wir sind davon überzeugt, dass dies eine wichtige Grundlage für unser aller Wettbewerbsfähigkeit ist.“

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.digitalstrom.com